FAQ - Fragen & Antworten

Hier beantworten wir Ihnen vorab schon einmal die wichtigsten Fragen, welche rund um die Anschaffung und den Betrieb Ihrer E-Zigarette (im allgemeinen Sprachgebrauch auch Dampfe genannt) aufkommen können. Weiterhin informieren wir hier über alle für Ihren Einkauf bei Eonic Vape wichtigen Fakten.

Sollten wir etwas vergessen haben oder falls Sie noch weitere Fragen haben, so können Sie sich jederzeit gern an uns wenden und wir werden versuchen, alle Unklarheiten auszuräumen.




Dampfer-Basics





Was ist eine E-Zigarette?


Die elektrische Zigarette ist eine rauchfreie Alternative zur Tabakzigarette. Im Gegensatz zur Zigarette findet bei der E-Zigarette keine Verbrennung von Tabak statt. Die elektrische Zigarette wird statt dessen mit Liquid befüllt, das bei der Aktivierung des Akkus vernebelt und in Dampf umgewandelt wird. Dabei können Sie frei entscheiden, ob Sie ein Liquid mit Nikotin oder ein nikotinfreies E-Liquide verwenden möchten. Unsere E-Liquide sind in vielen Geschmacksrichtungen und meist auch in verschiedenen Nikotinstärken erhältlich. 



Welcher Dampfertyp bin ich?


Damit Ihnen das Dampfen auch dauerhaft Freude macht ist es wichtig, noch vor dem Kauf ihrer ersten E-Zigarette zu bestimmen, welche Art Dampfer Sie sind. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Dampfertypen:

1.) Den Mund-zu-Lunge-Dampfer (MtL-Dampfer, Backendampfer)
Dieser saugt den Dampf wie den Rauch einer Tabakzigarette erst einmal in die Mundhöhle, bevor er ihn dann „auf Lunge“ zieht. Diese Dampfer benötigen traditionelle Dampfgeräte mit vergleichsweise wenig Luftdurchsatz.

2.) Direkt-auf Lunge-Dampfer (DtL-Dampfer, Open Draw Dampfer)
Diese ziehen den Dampf ihrer E-Zigarette aus dem Mundstück direkt durch bis in die Lunge. Dazu werden in der Regel Verdampfer mit höherer Leistung und mehr Luftdurchsatz benötigt.

Bevor Sie sich entscheiden, welches Gerät Sie denn nun benötigen, hinterfragen Sie einmal Ihre aktuellen Rauchgewohnheiten und probieren Sie im Idealfall beide Zugtechniken einmal aus. Kommen Sie mit beiden Zugtechniken gleichermaßen gut klar, würden wir Ihnen das Lungendampfen empfehlen, einfach deshalb, weil die Auswahl an Verdampfern in diesem Bereich deutlich größer ist.. Das Dampfen  sollte zum Umstieg ähnlich dem Rauchen betrieben werden. Im Zweifelsfall kommen Sie in den Fachhandel und lassen Sie sich beraten.



Wie finde ich das für mich richtige Gerät?


Bei den meisten der Geräte, welche wir in unserem Shop anbieten, haben wir vermerkt, ob sie nun für das MtL-, oder das DtL-Dampfen geeignet sind. Falls Sie nicht persönlich vorbeikommen können und unsicher über Ihren Dampfer-Typ sind, dann wählen Sie auf jeden Fall ein Gerät aus, welches für beide Dampfarten geeignet ist.


Wie viel Nikotin sollte mein Liquid haben?


Die von Ihnen benötigte Nikotinstärke ist abhängig davon, wie viele Zigaretten Sie aktuell täglich rauchen und welches Dampfgerät Sie verwenden wollen. Bei einem schwachen Raucher (bis zu 10 Zigaretten täglich) reicht bei Verwendung eines DtL-Gerätes normalerweise ein 3 mg Liquid, beim MtL-Dampfen sollten es dann 6 mg sein. Mittelstarken Rauchern (bis etwa 20 Zigaretten täglich) empfehlen wir DtL ein 6 mg Liquid und MtL eines mit 9 mg. Starke Raucher (mehr als 20 Zigaretten täglich) sollten bei beiden Dampf-Arten mit einem 12 mg Liquid beginnen und testen, wie sie damit zurechtkommen.

Das Testen ist im Übrigen sehr wichtig, da jeder Raucher anders konsumiert und dem entsprechend auch einen anderen Nikotin-Ausgleich benötigt. Besser etwas zu hoch anfangen, reduzieren können Sie jederzeit.


Warum zu Beginn besser in den Offline-Shop?


Kurz gesagt, wegen der persönlichen Beratung. Im örtlichen Fachhandel sind in der Regel erfahrene Dampfer beschäftigt, welche Ihnen gerade beim Umstieg jede Menge wertvolle Tipps mit auf Ihre Reise weg von der Tabakzigarette geben können und werden. Es ist immer wieder traurig, zu hören, wenn ein Raucher einem sagt, „ich habe es probiert, aber das Ding aus dem Internet hat mir nicht wirklich beim Aufhören geholfen“. Genau das lässt sich mit einer fachgerechten Beratung in der Regel vermeiden.

Natürlich ist der örtliche Handel etwas teurer als der Kauf im Internet, aber bereits ein Fehlkauf aus Unwissenheit dreht das Preis- / Leistungsverhältnis dann wieder zu Gunsten des Fachhandels. Und einen leckeren Kaffee bekommen Sin im Normalfall auch noch dazu.


Lexikon der Dampfer-Fachbegriffe




Dampfer-Begriffe von A-D


A

Aerosol – Der von E-Zigaretten erzeugte Dampf

AFC - Abkürzung für Air-Flow-Control. Die Luftzugeinstellung ermöglicht es den Zugwiderstand der E-Zigarette auf das bevorzugte persönliche Maß einzustellen.

Atomizer – Verdampfer

Akku (Akkumulator) - Die wiederaufladbare Stromversorgung der E-Zigarette

Akkuträger – Aufnahme für den Akku und Stromversorgung der E-Zigarette. Per Adapter kompatibel mit fast allen Verdampfern. Es sind Modelle mit diversen Zusatzfunktionen, unter anderem einstellbarer Watt- oder Voltzahl, Zugzähler und Software verfügbar.

Aromastoffe – Geschmacksstoffe des Liquids

B

Base - Basisflüssigkeit von Liquids ohne Aromen / Grundelement bei mehrteiligen Verdampfern

BCC – Bottom Coil Clearomizer: Die Heizwendel befindet sich hier im unteren Teil des Verdampfers

Bengs-Schnur - Glasfaserschnur zum Selbstwickeln

Blanko-Depot – Kapsel zum Selbstbefüllen

Bottom-Feeder: Spezielle Kombination aus Akkuträger und Tröpfelverdampfer. Der Akkuträger beinhaltet ein Liquid-Reservoir aus Kunststoff. Mittels Druck darauf wird das Liquid von unten durch den speziellen 510er Anschluss in die Verdampferkammer des Tröpflers gefördert. Ein Nachtröpfeln von oben entfällt.

C

Cartridge – Depot

Cartomizer – Kombination aus Depot und Atomizer (Verdampfer)

Clapton-Coil - Wicklung bei der ein besonderer Draht verwendet wird. Der Draht ist in etwa wie eine Gitarrensaite mit dickerem Kerndraht aufgebaut.

Clearomizer – Transparentes Tanksystem mit Heizwendel direkt am Mundstück

Cloud-Chaser - Der Wolken Jäger. Cloud Chaser sind ständig auf der Suche nach neuen Methoden die größten Dampf-Wolken zu produzieren. Auf immer mehr Treffen der Dampfer-Szene werden mittlerweile sogar Wettbewerbe mit Preisen zum cloud-chasing veranstalltet.

Coil - Die Wicklung

Competition-Cap - Spezeilles Mundstück mit großem Durchmesser. Soll größere Dampfmengen ermöglichen und wird häufig in Wettbewerben eingesetzt.

Cone - Verbindungsstück zwischen Akku und Verdampfereinheit

Custom Firmware - Durch externe Entwickler veränderte Software für Akkuträger, welche diesen neue Funktionen und/oder eine optisch veränderte Oberfläche spendiert.

D

Dampf – Nebel der E-Zigarette

DCC - Dual Coil Cartomizer: Cartomizer mit zwei Heizwendeln

Depot – Tank zur Aufnahme des Liquids

Drip-Tip – Zur Verlängerung des Verdampfers, bildet dann das Mundstück

Dry-Burn – Technik zur Reinigung der Heizwendel. Kann den Verdampfer beschädigen.

Dry-hit - Ein ungewollter Zustand, der im Moment des Ziehens an einer E-Zigarette zutrifft, wenn gar kein, oder nicht ausreichend Liquid an der Heizwendel ankommt und die Watte oder Faser in der Wicklung aufgrund der mangelnden Kühlung verbrennt.




Dampfer-Begriffe von E-H


E

ECA - Electronic Cigarette Association

ECITA - Electronic Cigarette Industry Trade Association

E-Zigarette – Elektrische Zigarette, Elektronische Zigarette, e-Zigarette

Ethyl Vanillin – Künstlicher Aromastoff als Alternative zu natürlichem Vanillin. Wird auch in Lebensmitteln wie Süß- und Backwaren verwendet.

Ethyl Butyrat – (Buttersäure). Künstlicher Aromastoff und Basis für viele Fruchtaromen.


F

Flash – Gefühl beim Inhalieren von Rauch oder Dampf

Fluid – siehe Liquid


G

Glycerin – Bestandteil von E-Liquids, auch in der Lebensmittelindustrie im Einsatz.

Genesis-Prinzip: Hierbei wird das Liquid aus einem untenliegenden Tank mittels Dochten über die Kapillarwirkung in die darüberliegende Verdampferkammer geführt. Die Wicklungen liegen also über dem Tank.


H

Heizwendel – Herzstück des Verdampfers. Über diesen Glühdraht wird das Liquid verdampft.

HLV – Hochleistungsverdampfer

Hon Lik - Erfinder der E-Zigarette und Gründer der Firma Ruyan

Hot-Spot - Punkte an denen Drahtwicklungen mehr Hitze freisetzen als gewollt. Meist durch einen Kurzschluss oder Übergangswiderstand hervorgerufen.

HWV - der „Haben will Virus“. So mancher Szene-Dampfer erliegt ihm, trotz leugnens, immer wieder.




Dampfer-Begriffe von I-L


L

Ladegerät – Netzladeadapter für die Akkus von E-Zigaretten. Es gibt Modelle für 230 oder 12 Volt sowie für den USB-Anschluss.

LED – (Light Emitting Diode): Verwendung als Glutlicht zur Simulation einer echten Zigarette oder als Leuchtanzeige am Akku.

Liquid – Die Flüssigkeit, auch E-Juice oder E-Liquid, die in der E-Zigarette verdampft wird. Es gibt Liquids auf Basis von VG (Vegetable Glyzerin), PG (Propylenglycol) und PEG (Polyethylenglykol) plus Aromastoff. Ohne oder mit Nikotin in unterschiedlichen Konzentrationen und in vielfältigen Geschmäckern.

Liquidstärken – Nikotinstärke eines Liquids

Linalool – Natürlicher Aromastoff aus Gewürzpflanzen

LR – Low Resistance: Bezeichnung von niederohmigen Verdampfern

Luftsensor - Unterdruckschalter




Dampfer-Begriffe von M-P


M

Maltol – Aromastoff aus Malz und Karamell

Mean-Modus - Wird oft auch als Mogelmodus bezeichnet. Akkuträger die ihre Leistung im Mean-Modus arbeiten, geben einen durchschnittlichen Leistungswert ab und meist nicht den momentan eingestellten.

Menthol – Monocyclischer Alkohol aus ätherischen Ölen

Menthyl Acetat – Geschmacksträger von Pfefferminz aus ätherischen Ölen

Microchip Steuerung – Steuerelektronik der E-Zigarette. Regelt die Zusammenarbeit zwischen Akku, Verdampfer und Status-LED oder Display.

Microcoil - Bezeichnung für eine Heizwendel bei der sich die einzelnen Windungen untereinander berühren, ohne einen Freiraum dazwischen.

Mod – (Modifikation): Umbau und Verbesserung von Verdampfern oder Akkus. Häufig auch als Überbegriff für Akkuträger verwendet.

MOSFET - Elektronisches Bauteil mit dem der Taster eines mechanischen Akkuträgers nahezu stromlos geschaltet und somit geschützt werden kann.

MOSFET - Schaltung: Der Strom aus den Akkus wird nicht über den Gerätetaster, sondern über den MOSFET Transistor geschaltet. Jeder Mosfet hat einen gewissen Spannungsbereich (zum Beispiel 0 - 2 Volt), in dem er garantiert gar nicht einschaltet. Darüber kann mehr Laststrom fließen, je mehr Spannung man an den Eingang anlegt.

MOSFET Transistoren gibt es grundsätzlich in zwei Bauformen:

N-Kanal MOSFET
P-Kanal MOSFET

Der Unterschied zwischen diesen beiden Varianten ist die Polarität, also in welche Richtung der Strom durch sie hindurch fließt.

Mundstück – Endstück der E-Zigarette (auch Drip-Tip genannt).


N

Nachfüllflüssigkeit – Liquid

Nikotin – Alkaloid aus der Tabakpflanze. Nervengift, das in unterschiedlicher Konzentration in Liquids enthalten ist.


O

Ohm – elektrischer Widerstand. Wichtig für das Zusammenspiel zwischen Akku und Verdampfer.

Open Draw - Freier Luftzug. Viele der heutigen Verdampfer sind so konstruiert, dass kaum noch einen Widerstand spürbar ist wenn an ihnen gezogen wird.


P

Pass-Through – Pass-Through bietet die Möglichkeit einen Akkuträger auch während des Ladevorgangs weiterhin nutzen zu können.

PCC – (Personal Charging Case): Schachtel mit Ladefunktion für E-Zigaretten

PG (Propylenglycol oder Propandiol/E1520) - Propylenglykol ist in der Basismischung von E-Liquids für die Dampfentwicklung und als Geschmacksträger enthalten.

Phenyl Ethyl Alkohol (Phenethylalkohol) - Natürlicher Stoff aus ätherischen Ölen zur Herstellung verschiedener Aromen

Pyro – Bezeichnung von Dampfern für normale Zigaretten




Dampfer-Begriffe von Q-T


R

RBA - Kurzform für Rebuildable Atomizer. Ein Überbegriff für einen Selbstwickelverdampfer.

RBA Base - Ein Verdampferkopf, der selbst gewickelt werden muss und in den Verdampfer eingesetzt werden kann. Ersetzt meistens die Verdampferköpfe von Fertigverdampfern.

RDA - Kurzform für Rebuildable Dripping Atomizer. Gemeint ist ein Tröpfelverdampfer, der selbst gewickelt werden muss.

RDTA - Kurzform für Rebuildable Dripping Tank Atomizer. Gemeint ist ein Tröpfelverdampfer, der selbst gewickelt werden muss und der zusätzlich über einen sich unterhalb des Wickeldecks befindlichen Tank verfügt, aus dem der Verdampfer mitLiquid versorgt wird.

RTA - Kurzform für Rebuildable Tank Atomizer. Gemeint ist ein Tankverdampfer, der selbst gewickelt werden muss.


S

Selbstwickelverdampfer – Verdampfermodell bei dem die Heizwendel selbst angefertigt und angebracht werden muss. Die Wicklung der Heizwendel in Eigenregie hat Einfluss auf Verdampferleistung und Geschmack.

Single-Coil - Eine einfache Wicklung auf dem Verdampfer. Zwei Wicklungen wären eine Dual-Coil, drei eine Triple-Coil usw.

Slim-Modell – Beliebte, schlanke E-Zigarette für Wenigdampfer.

Step-down - Bezeichnet die Eigenschaft einer elektronischen Regelung, Spannungen auch unterhalb der Eingangsspannung ausgeben zu können.

Sweetspot - Der Punkt oder die Zone, bei welcher der Geschmack nach persönlichem Empfinden am besten oder treffensten ist.


T

Tankdepot – Das Liquid wird in einen wattelosen, häufig transparenten Behälter gefüllt.

Tank Shield - Ein Metallgehäuse welches den eigentlichen Glastank zum Schutz umschliesst. In dem Gehäuse sind Fenster eingearbeitet um den Liquidstand prüfen zu können.

TC - Kürzel für Temperature Control. Bei Temperaturgeregelten Akkuträgern kann ein Teperaturwert eingestellt werden, welcher beim Dampfen gehalten wird. Übersteigt die gemessene Temperatur der eingestellten Wert wird die Leistung zurückgenommen. Bei richtiger Einstellung wird ein Kokeln somit unterbunden.

Top-Coil-Verdampfer - Bauform eines Verdampfers, bei dem sich die Wicklung und die Watte oberhalb des Tanks befinden.

Triethyl Citrat – Farb- und Geruchlose Substanz aus Zitronensäure. Verwendung in der Lebensmittelindustrie.

Tröpfler (Tröpfelverdampfer) - siehe RDA

Tube-Mod - Kürzel für einen Akkuträger in Form einer Röhre.




Dampfer-Begriffe von U-Z


U

UDS – Unterdruckschalter der den Verdampfer einschaltet, sobald man an der E-Zigarette zieht. Auch Zugsensor oder Luftsensor.


V

Vanillin – Natürlicher oder synthetisch hergestellter Aromastoff

Vaporizer – Verdampfer, Atomizer, Zerstäuber

Verdampfer – Der Liquidzerstäuber der E-Zigarette

VG - (Vegetable Glycerin /E422): Pflanzliches Glyzerin. Basis-Flüssigkeit von Liquids. VG ist der Anteil der Base, welches am Meisten für die Entwicklung von Dampf zuständig ist.

Volt-Drop - Spannungsverlust am Akkuträger oder Verdampfer durch Übergangswiderstande. Diese verhindern, dass die volle Akkuspannung überhaupt an der Wicklung ankommt.

VV - (Variable Voltage): Akku mit regelbarer Spannung (Volt)

VW - (Variable Watt): Akku mit regelbarer Leistung (Watt)

Z

Zerstäuber - Verdampfer

Zugsensor - Unterdruckschalter



Grundlagen Hardware



Mechanische Akkuträger

Ein mechanischer Akkuträger für die E-Zigarette verfügt über keine Elektronik. Er ermöglicht also nicht das Einstellen der Spannung, bringt aber den Vorteil der Robustheit mit. Die regelbaren Akkuträger sind empfindlich, sie können nach einem einmaligen Herunterfallen defekt sein. Die Steuereinheit lässt sich zwar nachkaufen, ist jedoch sehr teuer. Das ist der Grund, weshalb ein mechanischer Akkuträger von manchen Dampfern bevorzugt wird.

Vor- und Nachteile

Die Vorteile liegen beim mechanischen Akkuträger auf der Hand: Er ist

  • einfach zu bedienen,
  • lange haltbar,
  • sehr robust
  • zuverlässig in seinen Funktionen.

Als wirklich mechanisch kann der Akkuträger bezeichnet werden, wenn es sich im Grunde nur um ein Rohr mit Cap mit Polschrauben oben und unten, der Aufnahmemöglichkeit für den Verdampfer sowie einen Taster zum Einschalten handelt. Dieser findet sich oft unten und wird im Jargon der Nutzer dann “Popotaster” genannt, auch Seitentaster sind üblich. Die Leistung (Spannung und Wattzahl) bleiben garantiert konstant. Dem Nachteil der wegfallenden Regelbarkeit steht der Vorteil gegenüber, dass sich der Nutzer nicht stundenlang das umfangreiche Menü eines regelbaren Akkuträgers durchforsten muss, bis er endlich seine Lieblingseinstellung gefunden hat.

Die Selbstwickler unter den Dampfern gibt, müssen darauf achten und sich dessen bewusst sein, dass ein mechanischer Akkuträger eine konstante Leistung abgibt und die Dampfleistung über die Wicklung gesteuert wird. Der mechanische Akkuträger befeuert alles über 0,01 Ohm. Dadurch droht dem Akku bei einem sehr geringen Widerstand womöglich die Tiefenentladung. Des Weiteren ist ein Phänomen speziell der mechanischen Akkuträger der sogenannte Voltage-Drop. Das ist ein Spannungsabfall zwischen Akku und Verdampferanschluss, welcher zu stark nachlassender Dampfleistung führt. Womöglich ist hier ein unerwünscht hoher Widerstand des mechanischen Akkuträgers verantwortlich, der durch zu viel Gewinde, Oxidation, unsaubere Verarbeitung, Schmutz oder schlecht leitende Materialien verursacht sein kann. Daraus lässt sich schließen: Wenn es ein mechanischer Akkuträger sein soll, ist auf hochwertige Materialien und eine erstklassige Verarbeitung zu achten, wie sie von Premiumherstellern zu erwarten ist.



Elektronische Akkuträger


Der elektronisch geregelte Akkuträger ist das Herz einer modernen E-Zigarette und bietet im Vergleich zu einem Standardakku in einem mechanischen Akkuträger mehr Leistung und mehr Funktionen. Damit ermöglicht der Akkuträger dem Dampfer präzise Einstellmöglichkeiten und erfreut sich daher immer größerer Beliebtheit. Natürlich ist bei den regelbaren Akkuträgern sehr viel Elektronik verbaut, welche Ausfälle oder Fehler erzeugen kann. Doch die Möglichkeit der direkten Einstellung von Spannung und Wattzahl, was die Dampfleistung direkt beeinflusst, macht die mögliche Fehlerquelle mehr als wett. Denn dies erlaubt das direkte Anpassen des Verdampfers an die Dampfgewohnheiten seines Benutzers.

Auf folgende Kürzel treffen wir immer wieder bei geregelten Akkuträgern:

  • VV steht für variable Volt
  • VW bedeutet variable Watt
  • VV/VW beinhaltet beides, nämlich variable Volt und variable Watt
  • TC steht für temperaturkontrolliertes Dampfen
  • TCR ist ein Speichermodus zum Temperaturdampfen
  • Bypass bedeutet eine 1:1 Ausgabe der aktuellen Akkuspannung
  • Passthrough ist das Dampfen mit angeschlossener Stromquelle (z.B. USB-Kabel)
  • Smart bedeutet, dass der Akkuträger automatisch seine Ausgabeleistung auf ihm bekannte Widerstände einstellt.

Die Technik der regelbaren Akkuträger entwickelt sich rasant weiter, das erhöht den Komfort beim Dampfen sehr. Die heute verwendeten Chips erlauben im Zusammenspiel mit dem Aufbau der geregelten Akkuträger Spitzenleistungen bis über 200 Watt, gleichzeitig reicht der niederohmige Bereich bis unter 0,5 Ohm. Viele dieser neuartigen Modelle haben mittlerweile sogar eine Passthrough Funktion integriert, wobei der Konsument bequem ohne Akku dampfen kann, während die E-Zigarette über ein USB Kabel lädt. Mit solchen Vorzügen kann ein mechanischer Akkuträger nicht punkten.

Dass ein Akkuträger Elektronik enthält, bedeutet nicht zwingend, dass er auch regelbar ist. Es gibt elektronisch betriebene und auch elektronisch gesicherte, aber ungeregelte Akkuträger. Diese sind dennoch keine “mechanischen” Akkuträger.




Fertigkopfverdampfer


Kaum ein Bauteil der E-Zigarette war einem so rasanten Wandel unterworfen wie die Verdampfer. Viele der „alten“ Bauformen sind heute fast völlig vom Markt verschwunden. Behauptet hat sich dagegen eine Verdampferform, welche in den Anfangstagen als Clearomizer bezeichnet wurde. Clearomizer ist ein Kunstwort aus Atomizer und der Möglichkeit in einen Tankraum zu sehen, also klare Sicht zu haben. Im Grunde wird der Begriff kaum noch verwendet, taucht aber immer noch auf. Heute spricht man auch gerne vom Tankverdampfer oder nur vom Verdampfer.

Erweist sich ein Verdampfer als erfolgreich so wird er geclont, unter mehreren Namen geführt und unter Umständen noch als Verbesserung verkauft. Der Neueinsteiger hat(te) kaum eine Chance den Markt zu übersehen. Auch diejenigen die sich auskennen tun sich mitunter schwer.

Selbst Originalhersteller haben sich eine zeitlang mit Pseudo-Weiterentwicklungen überschlagen. Kurze Glasfasern, lange Glasfasern, zwei x Glasfaser, vier x Glasfaser, Lüftungsloch seitlich, Lüftungsloch mittig, wechselbare Köpfe, fest eingebaute Köpfe, Tankverkleidungen und das alles munter miteinander kombiniert. Die Übersicht zu behalten ist eine zeitlang sehr schwer geworden. Und auch heute, obwohl es dieses Pseudoupdating kaum mehr gibt, ist es nicht einfach.

Verdampfer mit wechselbaren Verdampferköpfen beherrschen heute den Fertiggerätemarkt. Deren Wechselköpfe sind inzwischen so gut geworden, dass sie sich nicht mehr hinter den früher über alles gelobten Selbstwickelverdampfern verstecken müssen. Gerade für Einsteiger ist diese Verdampferklasse interessant, weil sie mit ihren unterschiedlichen Köpfen ein breites Spektrum vom retriktiven MtL-Dampfer bis hin zum scheunentoroffenen DtL-Dampfer abdecken.




Tank-Selbstwickelverdampfer


Die Selbstwickelverdampfer lassen sich von Haus aus in zwei Kathegorien einteilen: die Bottom Coil Verdampfer (auch RTA genannt) und die Topcoil Verdampfer (kommen meist als RDTA daher). Dies kennzeichnet eigentlich nur die Position, an welcher die Coil im Verdampfer eingebaut wird: Bottom = unten und Top = oben. Alle heutigen Bottomcoiler haben sich aus den Topcoilern heraus entwickelt. Das Problem war schlicht und ergreifend wie das Liquid vom Tank aus zur Heizwendel kommt und das war mit den unten liegenden Wicklungen einfacher zu realisieren.

Viele der Fertigkopfverdampfer sind auch als Hybridmodelle erhältlich. Das bedeutet, für diese Verdampfer ist eine sogenannte „Selbstwickelbasis“, kurz RBA genannt, erhältlich. Und eben diese macht den „Selbstwickler“ aus. Nämlich ein Verdampfer, für den man seine Coil (den Verdampferkopf) selbst herstellt. Ein Dampfeinsteiger muss das, was jetzt kommt nicht wissen. Manch einen wird es aber sicher interessieren.

Ohne dieses Stückchen Draht, welches dem Strom der Akkus Widerstand entgegensetzt und sich dadurch erhitzt und für das Verdampfen des Liquids sorgt, geht gar nichts. Das ist Material im Centbereich, für den Hersteller von Verdampfern vermutlich im Bruchteil von Centbeträgen. Und um den Widerstand dreht sich auch alles. Und das im Zusammenhang mit der zur Verfügung stehenden Oberfläche. Denn je mehr Oberfläche sich erhitzen kann, desto mehr Dampf wird erzeugt. Das Ganze hat aber Grenzen nach oben und nach unten. Nach oben wird man kaum höhere Widerstände als 2,8 Ohm antreffen. Nach unten ist bei 0,0 Ohm Schluss, denn das würde einen Kurzschluss bedeuten. Die Kunst ist es halt, eine große Oberfläche zu schaffen die in einem bestimmten Widerstandsbereich liegt.

Und eben genau das kann man mit einem Selbstwickelverdampfer machen. Man ist nicht auf das angewiesen, was einem die Hersteller an Fertigköpfen vorsetzen. Dazu spart man noch richtig viel Geld. So ein Fertigkopf ist irgend wann ganz fertig und muss dann entsorgt werden. Woraufhin ein Neukauf ansteht. Und beim Selbstwickler genügt ein wenig Draht, Watte und Bastelgeschick. Spart also Geld und macht dazu einen Riesenspaß, wenn das Machwerk funktioniert wie erhofft.




Tröpfel-Selbstwickelverdampfer


Hauptbauteil der meisten Verdampfer ist ein Tank, aus welchem auf Vorrat gehaltenes Liquid zur Heizwendel geführt wird, wo es dann nach und nach verdampft wird. Diese Tanks gibt es in Größen von 2 ml (der TPD2 sei Dank) bis hin zu Monstern mit 20 ml.

Anders der Tröpfelverdampfer. Er verzichtet auf einen Vorratstank für Liquid. und speichert seinen Vorrat in der zumeist als Dochtmaterial verwendeten Baumwollwatte. Doch auch hier gibt es natürlich die unterschiedlichsten Bauformen und somit finden sich auf dem Markt Tröpfelverdampfer, welche gerade mal 0,5 ml aufnehmen, aber auch solche, die locker 2 ml packen. Eines haben aber alle Varianten von Tröpfelverdampfern gemeinsam, hier finden sich durch die Bank Selbstwickelverdampfer. Tröpfelverdampfer wurden ursprünglich dafür verwendet um Liquids zu testen. Man tröpfelt etwas Liquid in den Verdampfer und kann probieren. Danach schnell die Watte wechseln und schon ist man fertig für den nächsten Test. Einfach, praktisch und zumeist sehr lecker.

Das Tröpfeln hat durchaus einen Kultstatus in der Dampferszene erreicht. Nirgendwo sind so viele Bastler oder Modder unterwegs, wie gerade in diesem Bereich. Die kleinen Verdampfer bieten sich aber auch geradezu zum Testen von Wicklungen an. Wobei es immer das Ziel ist noch mehr an Geschmack und Dampf aus den Dingern herauszuholen.

Doch wer nun glaubt, das sind ja so kleine Verdampfer, die können ja nicht viel kosten, der ist schwer auf dem Holzwege. Für den Preis eines wirklich guten Tröpfelverdampfers mancher amerikanischer oder britischer Modder erhält man locker 2-3 Tankverdampfer aus chinesischer Fertigung. Aber natürlich sind auch durchaus gute und preiswerte Modelle erhältlich. Und irgendwann kauft sich sowieso jeder selbstwickelnde Dampfer einen, das ist einfach Pflicht.




Akkus

Alljährlich wiederholt sich der Zeitpunkt, an welchem der Prophet von seinem Berge steigt und sein Volk aufklärt. Die Rede ist von unserem Mountain-Prophet und seiner alljährlich im Sommer aktualisierten Dampfakkuliste. Jedes Jahr zum Ende des Sommers hin teilt er uns auf seinem Blog mit, welche Akkutypen wir, unter Einhaltung der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen, problemlos zum Dampfen verwenden können.

Für einen kurzen Überblick fassen wir kommentarlos nachfolgend für Sie die Empfehlungen der einzelnen Kategorien zusammen, weitere Informationen zu den genannten Akkus finden Sie im Blog des Propheten, welchen wir Ihnen am Ende des Artikels verlinken. Doch vorab möchten wir uns an dieser Stelle ausdrücklich für die Arbeit bedanken, die sich der Mountain-Prophet jedes Jahr zu unser aller Sicherheit immer wieder macht, danke dafür.

Vorab noch eine Anmerkung zu unserer Aufstellung. Wir haben „Sonderakkus“ wie den lifePO 26650, den 21700-30T, sowie die nicht so gängigen Größen 18500, 18350 und 16650 nicht mit in unsere Auflistung aufgenommen, da sie für uns nicht mehr zu den „normal gebräuchlichen“ Dampfakkus gehören. Wenn Sie also Infos zu diesen Größen benötigen, dann seien Sie ebenfalls auf den Blog verwiesen.

Kategorie 1 Größe 26650
26650 Ausdauer Akkus bis maximal 15 A
Keeppower IMR 26650 (10 A / 5200 mAh)
Enercig / Tensai 26650 (15 A / 4800 mAh)

26650 Hochlast Akkus bis ca. 30 A
iJoy INR26650 4200 “40A” (30 A / 4200 mAh)
Enercig TN26650HP (silver) (30 A / 3400 mAh)
MNKE 26650 *

dazu noch eine Anmerkung aus dem Blog:
*„MNKE ist leider immer noch Chaos, weil MNKE es auch im Jahre 2017 noch nicht schafft, Modellbezeichnungen auf ihre Akkus zu drucken. Aktuell finden wir im Laden MNKE Zellen zwischen 3300 und 3500mAh, die in meinem Lasttests bis 30 A gut mitgespielt hatten. Die mit höheren Kapazitäten dürften dann in der 20 A Klasse spielen, analog zur Tabelle: je mehr Kapazität, umso weniger Dauerlast.“

Kategorie 2 Größe 18650
18650 Ausdauerakkus bis ca. 10 A
Samsung INR18650-35E (10 A / 3500 mAh)
Panasonic NCR18650GA (10 A / 3500 mAh)
LG INR18650MJ1 (10 A / 3500 mAh)

18650 Mittelklasse bis ca. 20 A
Samsung INR18650-30Q (“15A” / 3000 mAh)
Samsung INR18650-25R (20 A / 2500 mAh)
Sony VTC6 (“15A” / 3000 mAh)

18650 Hochlastakkus bis max 30 A
Sony US18650VTC5A (28 A / 2600 mAh)
Sony US18650VTC4 (30 A / 2000 mAh)

Kategorie 3 Größe 20700
Panasonic / Sanyo NCR20700A (30 A / 3100 mAh)
Ijoy INR20700 (30 A / 3000 mAh)
Panasonic / Sanyo NCR20700B (15 A / 4000 mAh)

Das also sind die Akkutypen, welche Sie sich bedenkenlos kaufen und zum Dampfen verwenden können.

Natürlich auch hier mal wieder die unverzichtbare Warnung davor, Ihre Akkus nicht zu überlasten, keine defekten Akkus zu verwenden (also immer schön die Isolierung im Auge zu behalten) und zum guten Schluss noch die Standardwarnung: Never trust a *-fire Akku!

Blog Mountain Prophet: Akkukompass Sommer 2017


Auch wenn schon oft genug darüber geschrieben wurde, so ist ein Thema doch wichtig genug, um es immer wieder anzusprechen:

Die Akkusicherheit
Denn nicht die Dampfgeräte an sich sind die potentielle Gefahr, sondern die darin verwendeten Akkus. Diese sind es, die bei nicht sachgemässer Nutzung ausgasen, was dann schwere Verletzungen verursachen kann.

Um Fehler beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus zu vermeiden, hat die amerikanische Verbraucherorganisation CASAA einen Leitfaden zur Akkusicherheit entwickelt. Dieser wurde nun durch die IG-ED ins Deutsche übersetzt, damit er allen Dampfern zur Verfügung steht. Da nun nicht alle von Ihnen bei der IG-ED sind, übernehmen wir an dieser Stelle diesen sehr guten auch in der DampferApp veröffentlichten Leitfaden. .

Akkusicherheit in der Praxis

  1. Kennen Sie ihr Gerät. Jedes Gerät hat spezielle Energieanforderungen, und die Akkus für dieses Gerät sollten diese Anforderungen mindestens erfüllen.
  2. Verändern Sie NICHTS an dem Gerät, besonders dann nicht, wenn dadurch Lüftungslöcher oder -schlitze blockiert werden. Diese tragen zur Kühlung bei und erlauben im Notfall ein Entweichen von Batteriegasen.
  3. Kaufen Sie nur Qualitätsakkus aus vertrauenswürdiger Quelle. Billige und gebrauchte Akkus haben ein minderwertiges Innenleben und können schnell versagen.
  4. Kaufen Sie nur Akkus, welche die Anforderungen Ihres Gerätes erfüllen. Hüten Sie sich vor umgelabelten Akkus mit angeblich hoher Leistung – viele davon sind gefälscht und versagen. Bevorzugen Sie im Zweifelsfall Markenhersteller wie Sony, LG, Samsung usw. und kaufen Sie diese bei einem Händler, der die genaue Herkunft seiner Ware kennt.
  5. Lagern und transportieren Sie Akkus in passenden Kunststoffbehältern oder speziellen Akkuhüllen, um Beschädigungen und Kurzschlüsse zu vermeiden.
  6. Überschreiten Sie NIEMALS die Nennbelastbarkeit der Akkus. Durch Pulslasten werden die Akkus sehr belastet. Nach hohen Belastungen müssen die Akkus ruhen.
  7. Lassen Sie die Akkus nicht fallen. Wenn ein Akku heruntergefallen ist, sollte er sehr sorgfältig auf Beschädigungen untersucht werden. Jede äußere Beschädigung könnte auf eine Beschädigung im Inneren hindeuten.
  8. Setzen Sie die Akkus keinen extremen Temperaturen aus. Bei zu niedrigen Temperaturen kann das Elektrolyt gefrieren und brechen. Zu hohe Temperaturen können zu einem vorzeitigen Austrocknen des Elektrolyts und einer Beschädigung desselben führen. Beschädigtes Elektrolyt ist einer der Hauptgründe für Entgasung und Brand.
  9. Wenn ein Akku bei der Benutzung heiß wird – SOFORT AUFHÖREN! Akkus können sich beim Betrieb erwärmen, sollten aber niemals heiß werden. Legen Sie das Gerät oder den Akku drinnen sofort an einen feuerfesten Ort, wie z.B. ein trockenes Porzellanwaschbecken, oder falls Sie sich draußen befinden, weit weg von Menschen, Haustieren und brennbaren Gegenständen.
  10. Benutzen Sie ein für Lithium-Ionen-Akkus ausgelegtes, hochwertiges Ladegerät. Billige Ladegeräte können Akkus überladen oder zu schnell laden. Das schwächt den Separator und führt zu einer Blasenbildung im Elektrolyt. Dadurch kann der Akku gefährlich werden.
  11. Akkus sollten spätestens nach einem Jahr der Benutzung ausgetauscht werden und noch häufiger unter Hochlastanwendungen wie Dampfen. Wenn Sie bemerken, dass ein Akku länger braucht um geladen zu werden, sich bei Benutzung stärker erhitzt oder er nicht mehr solange hält wie gewohnt, dann ist es an der Zeit, ihn zu ersetzen.
  12. Benutzen Sie niemals einen Akku mit beschädigter Hülle! Die Chance auf einen Kurzschluss ist wesentlich höher und eine beschädigte Hülle kann auch auf eine innere Beschädigung hindeuten.

Bei Beachtung dieser simplen Regeln gehen Sie sicher mit Ihren Dampfgeräten durch den Alltag. Sehr gute Hintergrundinformationen über die Chemie und Sicherheit von Dampfakkus gibt Ihnen auch ein vom Mountainprophet im April 2014 veröffentlichter Text. Schon etwas älter, jedoch haben die darin zusammengefassten Informationen nichts an ihrer Aktualität verloren. Der Artikel ist zwar ziemlich lang, lohnt aber das Lesen.

Zwar werden jetzt wieder einige Stöhnen und sagen, dass diese Tipps doch eigentlich altbekannt sind, jedoch haben wir gerade in der Dampferszene jede Menge Neulinge und beim aktuellen „Subohmwahn“ kann nicht oft genug auf die möglichen Gefahren hingewiesen werden. Und wenn er dabei hilft einen Unfall zu vermeiden, dann hat sich dieser Text schon gelohnt.


Flüssigkeiten




E-Liquide


Die zu verdampfende Flüssigkeit wird E-Liquid genannt und besteht aus Propylenglycol (Lebensmittelzusatzstoff E 1520), Glycerin (Lebensmittelzusatzstoff E 422), Wasser, geringen Teilen von Lebensmittelaromen und optional Nikotin. Das Verhältnis oder Vorhandensein der einzelnen Bestandteile unterscheidet sich je nach Liquid. Der Dampf der Flüssigkeit erzeugt das sensorische Gefühl des Rauchens. Das aroma- und nikotinfreie Liquid hat identische Inhaltsstoffe wie das in Diskotheken und bei Shows seit Jahrzehnten genutzte Nebelfluid in Nebelmaschinen, das dabei aber in wesentlich geringerer Konzentration eingeatmet wird.

Seit Inkrafttreten der TPD2 am 20.05.2017 dürfen EU-weit nur noch gebrauchsfertige E-Liquide mit maximal 20 Milligramm Nikotin je Milliliter verkauft werden. Die für den direkten Verbrauch bestimmten E-Liquide enthalten heute aber in der Regel maximal 12 mg Nikotin je ml, da eine höhere Konzentration auf Grund der wesentlich besser und effizienter gewordenen Verdampfer unnötig geworden ist. Auch ein ehemals starker Raucher kann mit einem der heutigen Geräte und einem 12 mg Liquid problemlos umsteigen.

E-Liquide werden als Fertigprodukte in einer schier unüberschaubaren Vielfalt angeboten. Egal welchen Geschmack Sie suchen oder bevorzugen, Sie werden ihn irgendwo bekommen. Es wurden sogar Liquide mit Currywurst-, bzw. mit Dönergeschmack hergestellt. Wobei das natürlich keine Standardsorten sind. Der typische Dampfer bevorzugt fruchtige Liquide, im Sommer gern mal mit etwas Menthol versetzt, während zum Kaffee den kuchigen Geschmäckern der Vorzug gegeben wird. Der Umsteiger dagegen wird in der Regel erst einmal zu einem Tabakliquid greifen, bevor er sich dann an die „Exoten“ herantraut.

Aber egal, für welchen Geschmack Sie sich letztendlich entscheiden und schmecken muss es ausschließlich Ihnen allein (weshalb ein guter Shop-Verkäufer zwar Hinweise gibt, Ihnen aber nicht direkt ein Liquid empfehlen wird), testen Sie sich in Ruhe durch und finden Sie dann Ihr Allday-Liquid.




Aromen


Niemals pur probieren
Bevor wir in dieses für den Dampfer sehr spannende Thema einsteigen, zuerst einmal eine Warnung: Auf sehr vielen Aromen liest man, dass sie Propylenglykol (PG) enthalten und PG ist ja nun einmal ein wunderbarer Trägerstoff für Aromen. Das hat dann Leute auf die ganz dumme Idee gebracht, dann man ja das Aroma pur dampfen können. Ganz, ganz, ganz schlechte Idee! Die Aromen enthalten auch oft Wasser, aber Sie würden Sie ja deswegen auch nicht trinken, oder? Natürlich haben das Leute ausprobieren müssen. Ergebnis: Geschmeckt hat es keinem, und den meisten ist speiübel geworden und sie haben die nächste Toilettenschüssel innigst umarmt. Das entsprechende Aroma haben dann so einige auch nicht mehr dampfen können. Wirklich nicht nachmachen. Das gilt auch für den berühmten „Schmecklecktest“ mit einigen Tropfen auf dem Handrücken. Wer ein Aroma vorher mal probieren möchte, nimmt ein Glas Wasser und gibt dann unter gutem Umrühren tropfenweise das Aroma dazu. Dann weiß man schonmal, wo die Reise hingehen soll, wobei sich das Aroma natürlich beim Dampfen etwas anders verhält.

Aromen zum Dampfen gibt es eigentlich nicht.
Jedenfalls nicht in dem Sinne, dass ein Aroma oder Bestandteile gründlich auf die Folgen bei Inhalation getestet worden sind. Dampfaromen sind Lebensmittelaromen oder, um genau zu sein, Mischungen aus für Lebensmittelaromen zugelassene Stoffen. Auf jeden Fall immer dann, wenn man entweder ausgewiesene Lebensmittelaromen oder bei vertrauenswürdigen Händlern seinen „Stoff“ einkauft. Was anderswo ins Liquid oder Aroma gekippt wird, kann nur der es herstellende Chemiker schlüssig beantworten. Lebensmittelaromen mögen zwar nicht auf Verdampfen getestet worden sein, aber immerhin sind sie schonmal sicher zu essen und auch auf ihr Verhalten bei Hitze (kochen, backen) wurde getestet.

Bei solchen Aromen handelt es sich nahezu immer um Zusammensetzungen verschiedener Aromastoffe in einem Trägerstoff. Dampfrelevante Ausnahmen sind: Menthol, Vanillin und Ethylvanillin, und Maltol und Ethyl Maltol; alle vier kann man nur aufgelöst, ohne weitere Aromenbestandteile, dampfen. (Gilt natürlich theoretisch auch für alle anderen Aromenbestandteile, aber diese hier werden tatsächlich von Mischern verwendet). Es gibt auch Auszüge aus natürlichen Stoffen, da wird es aber schnell problematisch. Denn diese bestehen immer aus ausgesprochen vielen Komponenten, die man dann alle im Liquid hat, obwohl davon nur ein kleiner Teil geschmacksrelevant ist. Außerdem ist die Intensität oft arg schwach für die Liquidherstellung. Sehr problematisch ist auch, das solche Auszüge ihrerseits recht oft in Öl gelöst werden, das ist nicht so gut. Allerdings gibt es mindestens eine sehr gerne gedampfte Ausnahme: das Absolute von Tabak. (Englisch: Tobacco Absolut)

Naturgemäß brauchen wir flüssige Aromen. Feste Lebensmittelaromen kann man auch normalerweise nicht einfach lösen, darin ist Zucker und / oder Stärke als Träger- und Füllstoff und die haben im Verdampfer nichts verloren. Zucker mag der Verdampfer nicht. Der Zucker karamellisiert auf der Heizwendel und bildet eine sehr widerstandsfähige Schicht. Entsprechend schlecht heizt der dann.

Der Geschmack der Aromen
Geschmack ist subjektiv, das merkt man bei Diskussionen über Liquid immer wieder. Dabei geht es nicht nur um Gefallen oder Nichtgefallen, sondern auch die physische Erkennung von Geschmacksstoffen ist meist unterschiedlich ausgeprägt. Wer beispielsweise sehr sensibel auf Bitterstoffe und / oder Säure reagiert (Geschmackssignale, die durchaus eine Warnfunktion haben), wird insbesondere bei einigen sahnigen Aromen einen Unterton feststellen, den viele dann als „Erbrochenes“ bezeichnen. Sehr unappetitlich, wenn man zu diesen Menschen gehört und völlig bedeutungslos, wenn man das nicht schmeckt. Das sind aber nicht sehr viele Aromen und es betrifft auch noch lange nicht alle sahnigen Aromen, selbst wenn man diesen Stoff schmeckt (weil ihn anscheinend zwar einige, aber nicht alle sahnigen Aromen enthalten).

Aromen mit der gleichen Bezeichnung müssen noch lange nicht gleich schmecken. Das tun sie sogar sehr selten. Relativ ähnlich sind sich noch die Minze-Aromen verschiedener Hersteller und die Früchte und Gewürze schmecken immerhin normalerweise auch nach dem, was draufsteht, aber doch schon mit deutlichen Unterschieden. In der Kaffee- und Süßwarenabteilung sind die Unterschiede teils sehr merklich und mit verschieden schmeckenden Vanille-Aromen kann man ganze Regale füllen. Beim Tabak lassen sich im Extremfalle kaum noch Ähnlichkeiten finden, aber dort sind die Namen auch oft reine Phantasie.

Nach der Marke kann man sich in etwa richten, aber auch nicht mehr. Jeder Hersteller hat (subjektiv) bessere und schlechtere Aromen, die einen mehr vom einen, die anderen mehr vom anderen. Selbst der hochgeschätzte Lieblingsladen hat sicherlich ein paar, die man lieber anderswo kauft, während auch für eher laue Qualität bekannte Hersteller vielleicht gerade die ein oder zwei Lieblingsaromen haben können. Neugierig bleiben und kleine Bestellungen machen wenn man das erste Mal irgendwo kauft. Das gilt aber sowohl für Aromen, wie auch für fertige E-Liquide. Die Preise sind dabei absolut kein Indiz. Es sollen schon Läden, die früher sehr preiswerte „Probefläschchen“ mit Aromen verkauft haben, die Preise vervielfacht haben, als die Dampfer da anfingen, sehr viele solcher kleinen Gebinde einzukaufen. Und zwar ohne, dass sich am Inhalt der Flaschen etwas änderte. Die Grundstoffe für die Aromen sind (in industriellem Maßstab) meistens nicht teuer. Teuer ist die Arbeit, die darin steckt, daraus ein anständiges Aroma zu machen.

Für sich alleine noch nicht so wirklich lecker sind manche Aromen für die meisten Dampfer. Insbesondere Fruchtaromen hinterlassen oft so ein „freischwebendes“ oder „wässriges“ Gefühl. Dem kann man durch diverse andere Aromen abhelfen: Menthol, Vanille und Sahne sind da die Klassiker, oder, wer es mag, diverse Tabakaromen. Man kann natürlich auch abenteuerlustiger sein und so etwas wie Schokolade oder Lakritz dazu versuchen. Umgekehrt sind manche Basis-Zutaten auch „ohne was drauf“ nicht wirklich intensiv oder lecker, Sahne etwa oder auch alles, was zum Süßen verwendet wird: Ethylmaltol etwa oder Stevia und andere explizite Süßer.

Und zum Schluss noch der unvermeidliche Ausflug in die Panikecke. Regelmäßig so drei- bis viermal im Jahr geistern die Nachrichten der durch das Dampfen verursachten Popcornlunge durch die Zeitungen und Infomagazine der Hausfrauensender. Und jedes mal bricht wieder das gleiche Geschrei los, wie gefährlich unser Dampfen doch nun wirklich sei. Und zu 70 % tauchen in diesen Meldungen dann immer die Begriffe Diacetyl und Popcornlunge auf. Dazu noch ein paar Sätze:

Diacetyl und Triacetin
Liest man sich durch manche Foren, so wird oft eindringlich vor zwei Stoffen in Aromen gewarnt: Diacetyl und Triacetin. Im ersten Fall ist die Warnung zumindest nicht gänzlich unberechtigt, der zweite Fall ist aber ein wunderschönes Beispiel einer ziemlich grundlosen Massenhysterie. Zunächst einmal Diacetyl: Richtig ist das über lange Zeit hinweg und in großen Dosen eingeatmetes Diacetyl eine sogenannte Popcorn-Lunge auslösen kann Dies ist eine ausgesprochen unangenehme chronische Lungenerkrankung. Festgestellt wurde dies und daher auch der Name, bei den Arbeitern in einer Popcorn Fabrik in den USA. Es gibt, außer bei Arbeitern in der Süßwarenindustrie, jedoch nur noch einen bekanntgewordenen Fall einer echten Popcorn-Lunge: Ein Popcorn Liebhaber, der jahrelang täglich etliche Beutel Mikrowellen Popcorn verspeiste. Und der diese Beutel  nach der Erwärmung dann sehr gerne öffnete, um einen ganz tiefen Atemzug über der Öffnung der Packung zu machen, weil es so gut roch. Wir sprechen also von größeren Mengen an Diacetyl, welche notwendig sind, um eine Erkrankung hervorzurufen. Mengen an die wir beim Dampfen nicht einmal ansatzweise ranzukommen. Weshalb man sicherlich nicht unbedingt nach Aromen mit Diacetyl suchen sollte, aber falls mal etwas enthalten ist, dann besteht auch kein Anlass zur Panik.

Triacetin hingegen scheint hauptsächlich deswegen so gefürchtet, weil es sehr oft explizit genannt wird bei Aromen, und es halt so ein fürchterlich chemisch klingender Name ist. Triacetin selber ist recht gut untersucht worden und irgendwelche größere Schäden durch Inhalation sind nicht bekannt und da wurden Mengen getestet, welche man nicht einmal ansatzweise erreichen würde, wenn man Aroma pur dampfte. Wenn es also im Aroma vorhanden ist, mal genauer hinschauen: Gerade Zitrusfrüchte, Nuss- oder Zimtaromen enthalten oft auch Triacetin, der Anteil ist aber schon allein wegen der Verdünnung keinesfalls gesundheitsschädlich.




Dampfbasen


Die Basis von allem: Propylenglycol und Glycerin
Propylenglycol (unter Dampfern und hier abgekürzt PG) und / oder Glycerin (VG) sind die Hauptbestandteile aller E-Liquide, sie bilden die Bestandteile, welche dampfen. Sie sind übrigens auch das, was in den meisten Nebelmaschinen etwa in Diskotheken dampft. Die FDA (FDA, die U. S. Food and Drug Administration ist die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten), stuft beide als „generally recognised as safe“ („grundsätzlich sicher“) ein, was bedeutet, man müßte Unmengen davon einatmen, um auch nur relativ kleine Schäden beim Menschen hervorzurufen.

Auf die Qualität achten
Man muß aber eines wissen: Bei der Herstellung von beiden Stoffen ist das Ergebnis zunächst nicht der reine Stoff, sondern dieser ist noch stark verunreinigt, unter anderem mit wenig erbaulichen Stoffen, bei PG zum Beispiel eine kleine Menge Diethylenglycol. Wer alt genug ist sich zu erinnern: Mit diesem durchaus giftigen Stoff wurden einmal Weine gepanscht, das war ein Riesen-Skandal. Und anders als viele heutige ein durchaus berechtigter, da konnte man schon genug von trinken, um Schäden hervorzurufen.

Daher müssen sowohl PG als auch VG aufwendig gereinigt werden und je mehr gereinigt wird, desto teuer werden sie, logisch. Entsprechend gibt es die Produkte in sogenannter Industriequalität, Handwerkerqualität, Lebensmittelqualität und Arzneibuchqualität. Das die ersten beiden Qualitäten nicht wirklich zum Dampfen geeignet sind, sollte offensichtlich sein. Aber auch auf die Lebensmittelqualität sollte man doch eher verzichten: Erstens essen wir das Zeug nicht, sondern inhalieren es und der Verdauungstrakt ist wesentlich besser ausgestattet, um mit Unerfreulichkeiten fertig zu werden, als unsere Lunge und zweitens, es ist zwar nichts Gefährliches mehr drin, aber es ist zum Beispiel bei Glycerin unter Umständen schmeckbar, ob es aus einer Erdöl-Basis oder einer pflanzlichen oder tierischen Basis gewonnen wurde.

Daher unbedingt beim Einkauf auch auf das „V“ in VG (Vegetable Glycerin), achten. Insbesondere auf einem Kontinent etwas westlich von uns ist das Zeug ohne „V“ nicht ganz unbekannt. Hier wird gern nach dem Motto gehandelt: Hauptsache billig, Hauptsache viel. Ja und Arzneibuchqualität ist halt teurer und steht daher so praktisch nie im Supermarkt-Regal. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass es geschmacklich bei den „unteren“ Qualitäten doch sehr empfehlenswert war, auf das „Vegetable“ zu achten. Das ist aber bei Arzneibuchqualität völlig bedeutungslos. Die muss so sauber sein, dass der Unterschied in der Herkunft nicht einmal chemisch festgestellt werden kann, geschmacklich merkt man es entsprechend natürlich auch nicht. Wobei Nachfragen bei Herstellern ergaben, dass Glycerin in Arzneibuchqualität zumindest meistens ohnehin „Vegetable“, also pflanzlich, ist. Also: Immer schön Arzneibuchqualität kaufen. Wir inhalieren das und umgerechnet auf die 10 ml-Flasche Liquid macht der Preisunterschied etwas um die 1 - 2 Cent aus. Dabei bezeichnet DAB das Deutsche Arzneibuch, Ph. Eur. das Europäische und USP das US-Äquivalent. Welches davon es ist, ist egal: Hauptsache Arzneibuch.

Man sollte auch immer selber nochmal einen Geruchs-Test machen, wenn man PG und / oder VG kauft: Diese riechen für viele Leute gar nicht, andere nehmen eine ganz leichte Süße und / oder einen „irgendwie feuchten“ Geruch wahr. Niemals riechen PG und / oder VG in Arzneibuchqualität nach Lösungsmitteln oder gar stechend. Wenn Sie solches PG oder VG erwicht haben, dann dieses nicht verwenden, umgehend reklamieren, auf Geld zurück bestehen und woanders kaufen. Auch, oder erst recht, wenn der Händler versucht, Ihnen das als den normalen Geruch von PG oder VG zu verkaufen. Das gilt wiederum nur eingeschränkt für nikotinhaltige Basen: Nikotin riecht man in höherer Dosierung schon, das riecht stechend bis nussig, aber auch nicht nach Lösungsmitteln.

Süßer Stoff
Sowohl PG als auch VG schmecken übrigens ganz leicht süßlich. Viele Dampfer nehmen das gar nicht wahr. Wer es wahrnimmt und wen es stört: Es gibt extra Zusätze zu kaufen, die diesen Geschmack überdecken.

Wie viel von was für mein E-Liquid?
Die meisten Liquide bestehen zumindest zu einem großen Teil aus PG, oft ist (angeblich) auch die gesamte Basis PG und der Rest Nikotin und Geschmacksstoffe. Es gibt jedoch einige gute Gründe dafür, dennoch zumindest teilweise VG zu verwenden:

  • Erstens gibt es Unverträglichkeiten gegen PG, insbesondere die Dauerbedampfung des Rachenraumes löst diese bei einigen Menschen aus. Diese kann Stunden nach dem Beginn des Dampfens sichtbar werden, aber auch noch Jahre später. Seltener, gibt es aber auch, vertragen manche Leute kein VG. Und einige wenige vertragen entweder beides alleine nicht, aber ein Gemisch, oder umgekehrt beide pur, aber kein Gemisch. 
  • Zweitens sind Liquids auf PG-Basis oft etwas dünnflüssig, was man durch das wesentlich dickflüssigere VG hervorragend ausgleichen kann. Umgekehrt ist übrigens reines VG sehr dickflüssig, wer also sehr viel oder ausschließlich VG nutzt, muss dies, üblicherweise mit Wasser, verdünnen.
  • Der dritte Grund, VG zu verwenden, ist Dampf. VG produziert mehr Dampf als PG, sodass man, wenn man viel Dampf mag, mehr VG nehmen sollte und umgekehrt, wer gerne unauffällig dampft, eher mehr PG nehmen sollte.
  • Und viertens empfindet jeder PG und VG etwas anders: Manche empfinden PG als „kratzig“, andere wiederum auch VG. Und der Flash, dieses Kratzen im Hals und / oder das Druckgefühl in der Lunge wird von den meisten Menschen bei VG als stärker empfunden.

Allerdings haben Liquids mit sehr viel VG (ab so etwa 40-50% macht sich das bemerkbar) zwei Probleme. VG-lastige Liquide sind meistens dickflüssiger und machen in einigen Verdampfern eher Probleme als PG-lastige Liquide. Das allerdings lässt sich weitestgehend durch Wasser ausgleichen. Denn VG ist ein Aromenfresser. Man muss bei VG-lastigen Liquiden die zugesetzte Menge an Aroma deutlich erhöhen um einen gleichwertigen Geschmack zu erreichen wie mit PG-lastigen Liquiden.

Zusammengesetzte Basen
Gängig bei entsprechenden Händlern ist es, sowohl (nikotinfreie) Nuller-Basis als auch nikotinhaltige Basis in vier Varianten anzubieten: Einmal ein Gemisch aus viel PG, etwas VG mit Wasser, hauptsächlich heute eine Basis die PG und VG enthält (plus den Grundwasseranteil im VG), dann eine VG-lastige Basis (etwa 70 %) wobei dann mit PG auf 100 % aufgefüllt wird und schließlich eine Basis nur mit sehr hohem VG- und einem geringen Wasseranteil. Es gibt auch Händler, wo man sich seine Basis nach Wunsch zusammenmischen lassen kann.

Häufig findet man etwa diese Zusammensetzungen:

  • Traditional: 55 % PG, 35 % VG, 5 % Wasser (sehr gut für das MtL-Dampfen geeignet)
  • Standard: 50 % PG, 50 % VG (eigentlich DIE Universalbasis)
  • High VG: 30 % PG, 70 % VG (sehr gute Wahl beim DtL-Dampfen)
  • Cloud Base: 80 – 90 % VG, 10 – 20 % Wasser (wird meist in Tröpfel-Verdampfern verwendet)

Wobei eine völlig wasserfreie Basis eigentlich fast unmöglich ist, da VG immer einen Wasseranteil von zumindest 0,5 % besitzt. Auf Nachfragen beim Händler erfährt man den genauen Wasseranteil der verkauften Grundbasen.

Natürlich kann man sich sowohl PG als auch VG einzeln kaufen, wenn auch zumeist nicht in Dampferläden und oft ist das sogar preiswerter. PG ist dann immer ohne Wasser, VG sehr oft mit 15, seltener 20% Wasser gemischt, pures, wasserfreies VG ist etwas schwieriger zu bekommen. (Weil man damit recht explosive Dinge herstellen kann.) Die meisten Mischer experimentieren mit der Zusammensetzung irgendwann, schon aus reiner Neugierde. Oft kommen sie dann bei ihrer persönlichen Lieblings-Basis-Zusammensetzung an. Meine ist zum Beispiel 31 % PG, 67 % VG und 2 % Wasser. Es gibt Tabellen und Programme, die einem genau ausrechnen können, wie viel, von was, mit welcher Basis man braucht, um auf solche Werte zu kommen.

Unverträglichkeiten
Wie ich bereits schrieb, man kann PG nicht vertragen, VG nicht vertragen, nur Gemische vertragen oder nur beides pur. Dabei sind die letzten drei Varianten eher selten, und die Symptome eher unspezifisch, Husten und Kratzen wird noch am häufigsten genannt. Aber Achtung: Am Anfang scheint es öfters vorzukommen, dass simple Nebenwirkungen des Rauchstopps, insbesondere die fast unvermeidlichen Halsschmerzen für 1 - 2 Wochen, dem daran völlig unschuldigen PG, seltener auch dem VG, zugeschrieben werden. Dann wird dann „das andere“ Liquid bestellt und siehe da, es wird besser. Nur wäre es das auch geworden, wenn man einfach weitergedampft hätte, denn so lange halten die einfach nicht an.

Eine PG Unverträglichkeit, die jetzt nicht so häufig ist, aber sie kommt halt vor, zeigt sich hingegen sehr häufig spezifischer, nämlich mit Haut- und Schleimhautproblemen. Die Schleimhautprobleme im Mund- und Rachenraum sind meist da am stärksten, wo tatsächlich der Dampf im Mund hauptsächlich auftrifft. Erstaunlicher beim Dampfen ist es jedoch, dass sich eine PG Unverträglichkeit überall auf der Haut bemerkbar machen kann und das wohl sehr gerne an den Beinen tut. Das ist allerdings selten so ausgeprägt, kann auch Monate oder sogar Jahre nach dem Dampfbeginn auftreten. Entweder man verträgt dann das PG nicht, verträgt das VG nicht oder verträgt nur oder alleine nicht das Gemisch, testen, dann weiß man mehr. Wenn man alles verträgt, aber manche aromatisierten Liquide nicht, hat man eine Unverträglichkeit gegen einen Aromen-Bestandteil. Und dann gibt es das doch so leckere Erdbeeraroma in Zukunft halt nicht mehr.




Nikotin-Shots


Da es für Konsumenten von nikotinhaltigem, selbstgemischtem Liquid seit dem 20. Mai 2017 nicht mehr möglich ist nikotinhaltiges Basisliquid in größeren Gebinden als 10 ml und mit einem höheren Nikotinanteil als 20 mg je ml zu erwerben, wurden sogenannte Nikotinshots auf den Markt gebracht. Diese 10 ml Nikotinshots haben in der Regel einen Nikotingehalt von 18 oder 20 Milligramm und werden dem Basisliquid beigemischt, um den vom Konsumenten gewünschten Nikotingehalt zu erreichen. Damit Sie es etwas einfacher haben, finden Sie hier eine Mischtabelle für die bei uns angebotenen 20 mg Nikotin Shots.

Ein weiterer Verwendungszweck für Nikotinshots sind die so genannten „Shake-and-Vape“ Systeme, bei denen üblicherweise ein Basisliquid mit einem überdosierten Aromenanteil versehen wird. Um auf den gewünschten Nikotinlevel zu kommen, geben die Anwender dieser Grundmischung eine entsprechende Menge an Nikotinshots bei.

Abschließend noch eine Bemerkung zu den Nikotin Shots: Aus Umweltgründen sind wir als Händler ebenfalls nicht wirklich glücklich mit der Entscheidung der EU, Nikotin nur noch in 10 mg Gebinden abgeben zu dürfen. Wir haben aber das für Sie beste aus diesem Gesetz gemacht, indem unsere Nikotin Shots ausschliesslich in der Maximaldosierung von 20 mg / ml angeboten werden. Somit lässt sich zumindest etwas Müllreduzierung betreiben.


Zubehör





Fertigwicklungen


tubes
Fertigcoils bekommt man heute in den verschiedensten Ausführungen. Waren diese "Coilkunstwerke" früher nur ambitionierten Bastlern vorbehalten, so kann heute auch der Normaldampfer sein Gerät damit bestücken.

coils

Die Fertigdrähte werden in den verschiedensten Ausführungen angeboten und müssen nur noch zu einer Coil geformt werden.

fertigcoil

Zur Herstellung einer solchen Coil benötigt man normalerweise viel Erfahrung. Mit einer Pre-Build Coil können Sie auch als Einsteiger tolle Ergebnisse erziehlen.




Fertigköpfe


crown

Ein typischer Vertreter der Fertigkopfverdampfer ist ner neue UWell Crown 3. Ein auch für Einsteiger leicht zu bedienender Verdampfer. Und sollte Ihr Crown einmal nicht mehr schmecken, so tauschen Sie einfach den im Zubehör erhältlichen Kopf aus und sind sofort wieder dampfbereit.

coil
So, oder so ähnlich sieht ein Verdampferwechselkopf aus. Sie erhalten diese in der Regel in 3er bis 5er Paketen. Sehr schön auf diesem Bild zu erkennen sind die auf dem Kopf eingelaserten Werte, welche er bietet, die Liquideintrittsschlitze und der große Dampfaustritt in der Mitte des Kamins.



Wickeldraht

Welcher ist der richtige Draht für mich?
Immer wieder wird in Foren und sozialen Netzwerken danach gefragt, welcher Draht für welche Wicklungen verwendet werden kann und sollte. Nachfolgend nun eine kleine Übersicht und ein paar Worte dazu.

Kanthal
Kanthal (hierbei handelt es sich um eine Marke / Warenbezeichnung) ist einer der Standarddrähte bei der Herstellung eigener Coils. Kanthaldraht lässt sich sehr gut verarbeiten, ist günstig und wird in unterschiedlichen Stärken angeboten. Der Draht besteht aus einer Chrom-Aluminium-Eisen-Legierung mit, je nach Ausführung, unterschiedlichen Legierungsanteilen. Im Dampfbereich verwendet werden in der Regel die Legierungen Kanthal A, A1 und D. Die Unterschiede liegen in der maximalen, kontinuierlichen Arbeitstemperatur. Für Dampfer reicht normalerweise der Kanthal D (Arbeitstemperatur bis 1300°C). Dieser bietet von den hier vorgestellten Drähten den höchsten Widerstand.

NiChrom
Vor dem Aufkommen der Edelstahldrähte waren oft auch NiChrom-Legierungen die Wahl der Dampfer weil sie schneller reagieren und somit direkter ansprechen als Kanthaldrähte. Außerdem ist der Widerstand welchen Nickel-Chrom-Drähte bieten, ein wenig geringer als der von Kanthaldrähten. NiChrom besteht, wie es der Name schon sagt, aus einer Nickel-Chrom-Legierung, wird aber heute nur noch selten verwendet.

Edelstahl (z.B V2A, oder SS316)
Auch dieser Draht ist in unterschiedlichen Legierungen erhältlich. Vom Widerstand her sind V2A-Drähte die bevorzugte Wahl bei Sub Ohm Dampfern, da diese Drähte einen sehr geringen Widerstand aufweisen. Zudem sind diese Drähte sehr preisgünstig und auch in sehr dicken Ausführungen zu haben. Zwar ist V2A-Draht unglaublich günstig aber nicht jeder ist zum Dampfen geeignet. Gerade bei Billigsteinkäufen (z.B. im Baumarkt), sollte man sich der Risiken bewusst sein, welche der Versuch mit sich bringt, aus einem für einen Weidezaun bestimmten Draht eine Spule für sein Dampfgerät zu wickeln. Hier sind produktionsbedingte Verunreinigungen wie Öle und Fette vorprogrammiert und erhöhen die Risiken (wobei ein ekliger Geschmack noch das kleinste Problem darstellt).

Titan
Auch bei diesem überwiegend beim Temperatur-Dampfen verwendeten Drähten ist die Quelle der Herkunft entscheidend. Denn wo in „guten“ Drähten nur Spuren von anderen Metallen verarbeitet wurden, können andere Qualitäten ganz andere Legierungen und Mischungen enthalten. Titan ist deshalb interessant, weil es genauso wie Kobalt und rostfreier Stahl biokompatibel ist, das bedeutet das Spuren von diesen Metallen von unserem Körper ohne Probleme absorbiert werden können. Der Widerstand ist in etwa nur halb so hoch wie der von Kanthal und er sollte keinen metallischen Geschmack abgeben.


Allgemeines
Der Widerstand der Heizdrähte wird in “Ohm je Meter” angegeben. Damit können Sie selbst errechnen, wie viel Draht der jeweiligen Legierung und Stärke Sie verarbeiten müssen, um auf den gewünschten Widerstand einer Wicklung zu kommen. Wenn Sie sich diese Arbeit nicht machen wollen, so gibt Dampfspulen- und Widerstandsrechner im Internet und als (zumeist kostenlose) App fürs Smartphone. Dort geben Sie einfach ein, welchen Draht Sie verwenden, wie dick ihre Wickelhilfe ist und wie viel Ohm ihre Wicklung am Ende haben soll. Der Rechner sagt ihnen dann, wie oft Sie den Draht um ihre Wickelhilfe schlingen müssen.

Diese Rechner finden Sie auch für Mehrfachwicklungen, also Dual-, Triple, oder gar Quadcoils. Doch bitte beachten Sie immer folgendes beim Wickeln: Ein Widerstandsrechner ersetzt kein Ohmmeter. Das Ergebnis des Rechners dient lediglich als Anhaltspunkt, bei falsch eingegebenen Werten kommt dementsprechend natürlich auch ein falsches Ergebnis heraus.

Und es macht als Neueinsteiger ohne Erfahrung durchaus Sinn, vor dem ersten Drahtkauf einmal verschiedene Wicklungen „trocken“ im Rechner zu simulieren. So ersparen Sie sich sehr schnell einige Kilometer Draht, die nutzlos in ihrer Wickelkiste vergammeln, weil man damit die gewünschten Werte nicht erreicht.




Watte

Geschäftsschädigende Gedanken über eine entscheidende Dampfzutat
Sie ist der Auslöser stundenlanger und leidenschaftlicher Diskussionen auf den Stammtischen. Gleichzeitig ist sie eine der meist unterschätzten Fehlerquellen in unseren Dampfgeräten. Und wenn sie mal trocken wird, dann schmeckt plötzlich alles nur noch nach bääh. Wir wollen nun mal über eine Zutat sprechen, welche wir fast alle täglich verwenden: Die Watte.

Kaum einer der jüngeren Dampfer kennt sie noch, die klassische Wicklung mit Silikatschnur und 0,18er Kanthal A1 Draht. War diese in den alten Tagen des Dampfens der Standard, so wurde sie durch die neu auf den Markt gekommenen Hochleistungsverdampfer sehr schnell ausgemustert. Denn diese Verdampfer verlangten zu ihrem Betrieb viel mehr Liquid an der Wicklung, als die Silikatschnüre zu fördern in der Lage waren. Irgendwann kam ein Dampfer, keine Ahnung wer und wo, dann auf die Idee, seine Wicklung mit Watte zu bestücken. Was sehr schnell zur Folge hatte, dass die gute, sauerstoffgebleichte Baumwollwatte bei DM und Rossmann ständig ausverkauft war. Denn wirklich jeder Dampfer stieg, nachdem er es denn einmal ausprobiert hatte, auf den neuen Förderstoff um.

Und damit begann sie dann, die Evolution des Dampfens. Wurde zu Beginn nur darüber gestritten, ob man denn jetzt die billige Ebelin-, oder doch besser die teurere Hartmannwatte benutzen soll, so stellte sich einmal mehr heraus, dass die Dampfer zu den wohl kreativsten Gruppen auf unserem Planeten gehören. Und das sie international bestens vernetzt sein müssen. Denn wie soll man sonst das plötzliche Auftauchen der legendären Muji-Pads in unseren Wickeltaschen erklären? Diese japanischen Abschminkpads bedeuteten definitiv einen Quantensprung. War die Watte aus den Drogeriemärkten auf Grund ihrer Neigung, beim Einziehen in die Wicklung abzureißen, nur mit sehr viel Übung verwendbar, so war dies Problem mit der Muji Geschichte. Durch ihre verwebte Struktur lassen sich diese Pads problemlos verarbeiten. Und auch die Portionierung ist denkbar einfach: Die doppelte Breite des Wicklungsdurchmessers passt immer. Somit sind diese Pads also durchaus als anfängertauglich zu bezeichnen. Doch dann begann der „Wattewahnsinn“ eigentlich erst so richtig Fahrt aufzunehmen.

Beinahe jeden Monat bringt irgendein findiger Hersteller DIE neue und ultimative Dampferwatte auf den lechzenden Markt. Stark saugend, viel speichernd, reißfest, in Platten, in Büscheln, in Strängen, als Pads, in Kugelform und natürlich auch dryburnfest und dryhitsicher. Die angebotenen Varianten sind schier grenzenlos und inzwischen nahezu unüberschaubar. Was den normalen Dampfer natürlich inzwischen restlos überfordert. Dabei ist das Ganze eigentlich relativ einfach zu beantworten. Verwenden Sie zum Wickeln einfach die Watte, welche ihrem persönlichen Geschmacksempfinden am nächsten kommt und lassen Sie sich bitte nicht von den ganzen vollmundigen Werbeversprechungen blenden. Achten Sie darauf, sauerstoffgebleichte und unbehandelte Baumwollwatte zu kaufen, welche nach Möglichkeit auch noch langfaserig und damit leicht zu verarbeiten ist.

Einen gewissen Eigengeschmack hat beinahe jede Watte zu Beginn ihres Dampfeinsatzes. Dieser verfliegt aber in der Regel recht schnell. Viel wichtiger ist es, für jeden Verdampfer die geeignete Watte auszuwählen. So sind zum Beispiel die Muji-Pads (oder ihre Artverwandten) sehr gut für Tröpfelverdampfer geeignet, während man im Topcoil-RDTA besser eine nur wenig zusammen fallende Watte wie z.B. die Cotton Bacon einsetzt. Allerdings können Sie auch durchaus problemlos die aktuell sehr beliebte „Frisörwatte“, welche im Kilobeutel und ganz im Gegensatz zu ihren „spezialisierten Artgenossen“ auch für einen gefühlten Spottpreis zu kaufen ist, einsetzen. Die in einem Beutel dieser Watte enthaltene Menge dürfte allerdings auch noch locker ihren Urenkeln zum Wickeln ausreichen.

Sie sehen also, der Möglichkeiten gibt es viele und entscheiden müssen Sie es für euch selbst. Wichtig ist nur, dass Sie das Ganze wirklich für sich und den eigenen Geschmack testen, um auch eine eigene Meinung zu entwickeln. Sie sollten durchaus auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass eine Wicklung mit Watte aus der Drogerie genauso gut sein kann, wie eine Wicklung mit der teuersten Watte die man derzeit auf dem Markt findet. Und zum Ende noch ein kleiner Tipp: Wenn Sie eine neue Watte ausprobieren wollen, dann lassen Sie sich zur Probe ein Stückchen geben, aber kaufen Sie nicht sofort 10 Beutel, nur weil diese gerade im Einführungssupersonderangebot sind und außerdem gerade bei YouTube und Facebook gehypt werden. Das Ergebnis wäre sehr schnell ein Wattelager, welches Sie in diesem Leben nicht mehr aufbrauchen können, denn glauben Sie es uns, auch 10 Gramm Watte ergeben eine ganze Menge leckerer Wicklungen.



Wichtiges Werkzeug

Allein mit dem Thema Dampferwerkzeug könnte man locker eine komplette FAQ füllen. Und wie bei allen Empfehlungen kommt es natürlich immer ganz darauf an, was Sie denn nun planen, an ihrem Verdampfer zu machen. Während man als blutiger Anfänger mit absolut rudimentären und als solche in beinahe jedem Haushalt zu findenden, Werkzeugen auskommt, benötigt der Semi- oder gar der Vollprofi da schon ein ganz anderes Equipment.

Als Einsteiger gehen wir zuerst einmal in den Keller. Als Wickelhilfen holen wir uns dort Bohrer mit 2,0, 2,5 und 3,0 mm Durchmesser, diverse Schraubendreher S2 und 2,5, PH00 und PH0 oder die entsprechenden Bits mit Halter. Bitte die kleinsten Inbusschlüssel welche auffindbar sind ebenfalls mitnehmen, alternativ kann man hier aber auch die aus dem Lieferumfang des Verdampfers nutzen.. Dann brauchen wir noch den Nagelknipser aus dem Kulturbeutel zum Abschneiden der Heizdrähte und eine scharfe Schere (meist auch im Kulturbeutel zu finden, alternativ empfiehlt sich hier die Suche im Nähkasten) zum Beschneiden und Frisieren der Watte. Mit dieser Ausstattung bekommen Sie dann wirklich jeden aktuell auf dem Markt erhältlichen Selbstwickelverdampfer in den Griff.

Der Semi-Profi baut sein Equipment dann natürlich nach und nach aus. Es beginnt mit einer ordentlichen Wickelhilfe, wobei sich sogenannte Stufendorne als sehr praktisch gezeigt haben. Ergänzt wird das Ganze mit einem vernünftigen Seitenschneider aus dem Elektronikbereich, unsere Schraubendreher und / oder Bits mit Halter dürfen jetzt qualitativ hochwertiger werden und die scharfe Schere der besseren Hälfte wird durch eine solche aus dem Frisör- oder Papierbastelbereich ersetzt (die Schere). Zusätzlich schaffen wir uns noch eine Keramikpinzette, findet Verwendung bei der Herstellung von Micro-Coils und einen einfachen Wickelsockel zur Lagerung der Verdampfer beim Wickeln, an.

Und klar, irgend wann sind wir DER Wickelprofi, da muss natürlich jetzt beim Werkzeug noch so einiges angepasst werden. Neben unserem Stufendorn kommt jetzt noch eine weitere Wickelhilfe a’la Coil Master zum Einsatz, der Billig-Seitenschneider wird gegen ein Markenmodell ausgetauscht, bei den Schraubendrehern oder Bits mit Halter greifen wir zur Feinmechanikerqualität, die scharfe Frisörschere und die Keramikpinzette können weiterhin verwendet werden (evtl. kaufen wir noch Wechselspitzen für die Pinzette, aber das wäre Luxus pur). Dringend benötigt wird dagegen noch eine Spitz-Pinzette zur korrekten Watteverlegung und ein Heidemannspatel genanntes Dentalwerkzeug zum gleichen Zweck. Ebenfalls unabdingbar ist ein Crème brûlée-Brenner (bitte Vorsicht bei der Entwendung desselben aus der Schublade der Hausfrau) zum Ausglühen von Mesh-Gewebe und ähnlichen Bauteilen. Und zuletzt benötigen wir noch dringend einen Wickelsockel mit Mess- und Ausglühfunktion.

Spezialmaschinen zur Herstellung von Clapton- und ähnlichen Drähten nehmen wir jetzt hier nicht auf, da man diese heutzutage auch sehr gut und preiswert als fertige Meterware in den unterschiedlichsten Bauformen kaufen kann. Alternativ besteht dann aber auch noch die Möglichkeit, komplette Wickeltoolsets im Fachhandel zu erwerben. Diese gibt es in den verschiedensten Kategorien von Einsteiger bis Profi zu moderaten Komplettpreisen.


Hardware erklärt

Einleitung
Mal eben im Internet einen Verdampfer oder Akkuträger in den Warenkorb legen, nur weil einem das Pink so gut gefällt, wird Ihnen auf Dauer die Freude am Dampfen verderben. Sie sollten schon ein wenig über die Hintergründe und Funktionsweisen der Geräte wissen, welche Sie zum Dampfen einsetzen. Die nachfolgenden Begriffe werden Ihnen in ihrer Dampferkarriere immer wieder begegnen, wenn Sie sich mit Verdampfern für E-Zigaretten beschäftigen: Kokelt, dampft nicht, sifft, schmeckt nicht, keinen Zug, keinen Zugwiderstand, Selbstwickler, Fertigköpfe, Sub Ohm, Klon (und diese Liste lässt sich noch beliebig verlängern). 

Schema Muster

Oben sehen Sie eine Schemazeichnung davon, wie eigentlich jeder Verdampfer funktioniert. Egal ob RDA, RDTA, RTA oder Fertigkopf, alle folgen dem gleichen Grundprinzip. Und doch sind alle voneinander verschieden.

  1. ist das Drip Tip oder Mundstück, durch welches Sie den Dampf aus dem Gerät ziehen
  2. ist der Tank, welcher Ihr Liquid aufnimmt
  3. symbolisiert das im Tank enthaltene Liquid
  4. ist die einstellbare Luftzufuhr des Verdampfers, welche sich sowohl unterhalb- aber auch oberhalb des Tanks befinden kann
  5. ist Ihre Heizwendel
  6. ist das Anschlussgewinde an den Akkuträger, heute meist 510er Gewinde

Nichts ist beim Dampfen so wichtig, wie vernünftig aufeinander abgestimmte Hardware. Und gerade die Selbstwickel-Verdampfer haben eine enorme Evolution hinter sich. Dabei geht es dann schon lange nicht um hier etwas farbig und dort ein hübsches Logo, wie es früher einmal war. Vom einfachsten Alltagsverdampfer bis hin zum High-End-Produkt in allerhöchster Metallbaukunst ist inzwischen alles erhältlich. Und nicht jeder der gerade in Videos und Foren gehypten Verdampfer bringt Ihnen persönlich auch das, was Sie eigentlich von ihm erwarten.

Grundvoraussetzung für persönliche Zufriedenheit ist eine gewisse Grundkenntnis über die einzelnen, im Angebot befindlichen Verdampfertypen und was Sie als „Normaldampfer“ mit ihnen anstellen, bzw. wofür Sie diese einsetzen können.

Ein Verdampfer ist ohne Akku (Energie) nichts und der beste Akku(träger) nützt Ihnen nichts, wenn Sie keinen vernünftigen Verdampfer haben. Sie merken, wir sind mal wieder bei der Sache mit dem Schwanz der Katze angekommen. Inzwischen haben beide Bereiche riesige Entwicklungen durchgemacht. Es geht schon lange nicht mehr darum „Hauptsache es dampft“. Ihre Ansprüche als Kunde sind höher und differenzierter geworden. Und wie in jedem Bereich gibt es auch hier Extreme.

Ähnlich wie bei Henne und Ei streiten sich die Dampfer eigentlich seit Anbeginn der Zeit darum, welcher Typ Akkuträger denn nun der Erste war. Dabei ist es eigentlich völlig unerheblich, da beide Typen unterschiedliche Bereiche bedienen und doch nur Strom ausgeben. Und wichtig für Sie ist eigentlich nur, dass Sie WISSEN, was Sie da gerade mit ihrer Stromquelle veranstalten. Daher sollte der Einsteiger die mechanischen (ungeregelten) Akkuträger besser den erfahrenen Dampfern überlassen, da diese in der Regel wissen, was sie da gerade tun.

Sie bekommen heute einen Einsteigerakkuträger, welcher Ihren Verdampfer problemlos mit 100 Watt befeuert, problemlos für ein relativ schmales Budget. Ein Highend-Gerät, welches ehrlich gesagt eigentlich auch nichts anderes leistet, kostet dann aber direkt ein Vielfaches davon. Womit wir wieder beim Ausgangspunkt sind, wir können Sie beraten, Ihnen die Vor- und Nachteile aufzeigen, aber die Entscheidung fällen Sie schlussendlich selbst, wobei der alte Leitsatz „wer billigst kauft, kauft doppelt“ auch im Dampfbereich nicht so ganz unberechtigt ist.




RTA Verdampfer

RTA RTA 2

Oben sehen Sie das Bild eines typischen Vertreters aus der Klasse der RTA Verdampfer. RTA bedeutet hierbei nichts anderes als (R)ebuildable (wiederherstellbarer) (T)ank (A)tomizer (Verdampfer). Dies bezeichnet grundsätzlich alle Verdampfer, bei denen Sie die Verdampferwicklung (Coil) selbst erneuern können.

In der Regel finden Sie beim RTA die Wicklung im unteren Bereich des Verdampfers, da diese nach dem Unterdruckprinzip (durch das Leeren des Tanks entwickelt sich ein Unterdruck, welcher ihr E-Liquid zur Heizwendel führt) arbeiten. Die Luftzufuhr kann beim RTA sowohl unten (Bottom Airflow), als auch oben (Top Airflow) angeordnet sein. Anzahl und die Anbringung der Heizwendel ist von der Konstruktion des jeweiligen Verdampfers abhängig.

Je nach Art der angebrachten Wicklung und Öffnung der Airflow (und damit des Luftdurchsatzes), können RTAs sowohl im Backendampfbereich (MtL), wie auch im Lungendampfbereich (DtL) eingesetzt werden. Ein guter Shop oder Händler wird Ihnen die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten immer aufzeigen.




RDTA Verdampfer

RDTA RDTA 2

Kommen wir zur nächsten Gattung, den RDTA Verdampfern. Grundsätzlich sind auch diese Selbstwickler. Allerdings befindet sich hier die Heizwendel oberhalb des Tanks und somit näher am Mundstück (Drip Tip), was in der Regel für einen wesentlich wärmeren Dampf sorgt. Auf Grund ihrer Nähe zu den Tröpfelverdampfern sind RDTAs auch eher für das direkt auf Lunge Dampfen geeignet. Backendampfgeräte sind in dieser Kategorie eigentlich nicht zu finden.




RDA (Tröpfel) Verdampfer

RDA RDA 2

Sie sind eigentlich die „Urväter“ der RDTA-Verdampfer. Konstruiert wurden sie seinerzeit, um „mal eben“ ein neues E-Liquid probieren zu können, ohne jedes Mal den Tank leeren und auswaschen zu müssen. Aus diesen früheren „Freak-Geräten“ hat sich inzwischen eine ganz eigene Verdampferklasse entwickelt. Ebenfalls immer ein Selbstwickler bietet der RDA in der Regel einen reinen, unverfälschten und intensiven Geschmack, welchen Ihnen kaum ein Tankverdampfer bieten kann. Anders als beim RDTA finden Sie bei den RDAs vereinzelt durchaus MtL-fähige Geräte, auch wenn diese die absolute Ausnahme darstellen.




Mechanische Akkuträger

mech mod


Mechanische Akkuträger, egal ob Box oder Tube, sind einfach nur eine Vorrichtung, um den Strom aus dem Akku direkt an Ihre Wicklung zu leiten. Und viele Dampfer behaupten, mechanisches Dampfen sei einfach besser, weil es dicke Wolken produziere und auch viel besser schmecken würde. Definitiv eine relative Ansichtssache, welche man sowohl bestätigen, aber auch verneinen kann. Denn geregelt betriebene moderne Verdampfer stehen den mechanisch Betriebenen in dieser Hinsicht in nichts nach.

Das mechanische Dampfen geschieht allerdings ohne Umleitung durch eine Elektronik, bestenfalls den durch eine Sicherung (was man aber eher selten findet). Ein Kontakt, der Feuertaster, schließt den Stromkreis und Ihre Wicklung erwacht zum Leben, sprich es wird Dampf erzeugt. Eigentlich ganz simpel und einfach. Ein mechanischer Akkuträger kann nur die Leistung des (der) Akkus an den Verdampfer weiter geben. Wird die Stromquelle langsam leer, wird auch der erzeugte Dampf immer weniger, bis es auch bei etwa 3 – 3,2 Volt kaum noch dampft und der Akku gewechselt werden muss.

Aber auch ist eine, für unsere Dampfakkus sehr ungesunde, Tiefentladung ist bei einem mechanischen Akkuträger sehr leicht möglich. Sie stellen beispielsweise die nicht mehr dampfende Kombi auf dem ungesicherten Poposchalter zur Seite. Obwohl die Wicklung nicht mehr erwärmt wird, fließt der Strom trotzdem weiter und irgendwann ist Ihr Akku komplett leer und tot. Sie sehen, Sicherheit durch ein wenig Ahnung und Wissen beim mechanischen Dampfen muss einfach sein. Ein Kurzschluss oder ein falscher Akku kann weitreichende Folgen haben. Sonst schmücken Sie schnell die Titelseite einer großen Tageszeitung, oder Ihr Bild wird von Dampfergruppe zu Dampfergruppe gereicht. Bitte lesen Sie sich den Absatz mit der Akkusicherheit durch, bevor Sie mit dem mechanischen Dampfen beginnen.

Die erste Merkregel ist: Je höher der gewickelte Widerstand (Ohm) ist, desto geringer ist auch die fließende Stromstärke (A)mpere) und je niedriger der Widerstand (Ohm) Ihrer Wicklung ist, desto höher ist die dem Akku abverlangte Stromstärke (A).

Weiterhin bietet ein mechanischer Akkuträger keinen Schutz vor einem Kurzschluss. Dem mechanischen Akkuträger ist es egal, ob Sie einen Widerstand an der Wicklung oder einen Kurzschluss gebastelt haben. Er feuert immer. Was bei einem Kurzschluss passiert sollten Sie aber auch wissen. Zuerst einmal dampft es nicht. Durch den hohen Stromfluss (oftmals weit über 100 A) klebt der Feuertaster, bzw. wird beim Popotaster durch einen Funken oft direkt an den Akku angeschweißt. Schrauben Sie in solchen Fällen ruhig und schnell den Verdampfer ab und schon ist wieder Ruhe. Funktioniert das nicht und der Akkuträger wird immer wärmer, dann werfen Sie ihn möglichst weit weg. Innerhalb geschlossener Räume nach Möglichkeit in ein trockenes Porzellanwaschbecken und immer weg von allem brennbaren. Es ist aber mit guten Akkus und ordentlichen Akkuträgern kaum möglich, dass es innerhalb der ersten 2 – 5 Sekunden zu einer Ausgasung des Akkus kommt. Also besser keinen Kurzschluss basteln und lieber 2 Mal messen.




Geregelte Akkuträger

mod

Teilweise bezeichnet man die Akkuträger auch als Box oder Mod, wobei wir hier in Deutschland eigentlich immer Akkuträger als Bezeichnung verwenden. In der Hauptsache werden bei uns geregelte Akkuträger verkauft. Die bieten Ihnen als Benutzer den Vorteil, dass Sie ihre Stromquelle individuell an ihr Dampfverhalten anpassen können. Akkuträger erhält man sowohl mit fest verbauten, als auch mit wechselbaren Akkus. Entscheidender Vorteil der Wechselakkus ist der, dass man bei einem defekten Akku nicht sofort das komplette Gerät entsorgen muss. Geregelte Akkuträge bieten Ihnen als Benutzer zudem viele Möglichkeiten des Dampfens.

Zuerst und als Standard ist der Watt-, oder auch Powermodus zu nennen. Über die Plus- und Minustasten des Akkuträgers können Sie die Leistung hoch und runter stellen und damit direkt Einfluss auf die Menge und auch auf die Temperatur des Dampfes nehmen. Die Wattleistung lässt sich normalerweise in 0,1 Watt Schritten einstellen, wobei diese sehr feine Einstellungsmöglichkeit nur für das Backendampfen benötigt wird. Beim Lungendampfer reichen Ihnen 1 Watt Schritte vollkommen aus.

Eine weitere heute in fast allen Akkuträgern verbaute Betriebsart ist die Temperatursteuerung. Dieser, auch TC oder auch TCR genannte Modus erlaubt es Ihnen, ihre Wicklung mit einer vordefinierten Temperatur zu betreiben. Sowie die eingestellte Coil-Temperatur erreicht wurde, regelt der Akkuträger dann die Leistung automatisch herunter, was immer zu einem gleichbleibenden Dampferlebnis führt.

Die dritte wichtige Funktion, gerade bei den heute verwendeten Clapton Coils ist die Preheat- oder Vorheiz-Funktion. Im Watt-Modus wird hier die Coil zu Beginn des Zuges mit mehr Leistung befeuert und somit schnell auf Betriebstemperatur gebracht.

Weiterhin bieten Ihnen viele Hersteller inzwischen die Möglichkeit, die Firmware Ihres Akkuträgers mittels Updates ständig auf dem neuesten Stand zu halten. Kleinere „Macken“ in der Auslieferungssoftware können so problemlos ausgebügelt werden.

Ein wichtiges Thema, die Anzahl der in Ihrem Akkuträger benötigten Akkus. Empfehlen können wir Ihnen folgende Faustformel: Je benötigter 50 Watt sollte der Akkuträger eine Zelle verwenden. Natürlich gibt es Modelle, welche locker das Doppelte aus Ihren Akkus herausholen, dies geht aber grundsätzlich immer auf Kosten der Laufzeit. Für einen wirtschaftlichen Betrieb ohne die Notwendigkeit, massig Reserveakkus mitführen zu müssen, sollten Sie daher nicht über die 50 Watt je Zelle hinausgehen. Und noch ganz wichtig: In Akkuträgern dürfen immer nur Akkus des gleichen Typs verwendet werden.

Abschließend die Gretchenfrage, welchen Akkuträger Sie sich kaufen sollen? Der Backendampfer benötigt in der Regel nicht mehr als 30 Watt und kommt somit locker mit einem Ein-Akku-Gerät klar. Der Sub Ohm, bzw. Lungendampfer wird hingegen immer mehr Leistung und somit Akkuträger mit wenigstens zwei Zellen benötigen. Und der Powerfetischist jenseits der 150 Watt wird ohne einen 3er oder 4er Akkuträger immer nur recht kurzfristig Freude haben. Sie sehen, wie so vieles im Leben ist auch die Beantwortung dieser Frage relativ. Klären Sie mit sich selbst wie Sie dampfen wollen und wählen Sie dementsprechend Ihre Geräte aus.




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